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Unsere Freunde

in Toni's Welt gibt es nicht nur Bauern, Henne und Eier, sondern auch viele Freunde, die ähnliche Grundsätze verfolgen ...

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Herkunft

Wie das Huhn zum Haushuhn wurde


China hat die Nudeln erfunden,
das Feuerwerk und auch das Haushuhn. Zumindest deuten Knochenfunde darauf hin, dass die Chinesen die ersten waren, die das Huhn domestiziert haben. Das dürfte 6000 Jahre vor Christus gewesen sein. Wissenschaftlich unumstößliche Nachweise der Domestikation stammen aus dem Industal aus der Zeit 2.500 bis 2.100 vor Christus.

 

In Mitteleuropa begleiten Haushühner die Menschen seit der Hallstattkultur, also auch schon seit rund 3000 Jahren. Die ältesten Funde stammen aus einer Keltensiedlung am Oberlauf der Donau. Mit den Römern verbreitete sich das Haushuhn dann über ganz Europa und aus römischer Zeit sind sogar schon Schriften über die Hühnerhaltung erhalten.


Verwandtschaft

Die Schwestern, Cousinen und UrgroSSväter der Hühner


Auf dem Stammbaum der Tierarten
sitzen die Hühner auf einem weit verzweigten Ast: Ihre Großfamilie sind die Hühnervögel, die alle kräftige Beine besitzen und besser laufen als fliegen können. Zu ihnen gehören unbekanntere wie das australische Buschhuhn, das Hokkohuhn aus den amerikanischen Tropen und bekanntere wie Perlhühner, Wachteln und Fasanartige. Das sind die Fasane selbst sowie Truthühner, Rebhühner, Auerhühner und Birkhühner.

 

Der Stammbaum des Haushuhns reicht weit zurück: Es stammt in direkter Linie vom Bankivahuhn ab, das auch heute noch in Indien und Indonesien zu Hause ist. Folgt man der Evolutionsgeschichte noch weiter zurück, landet man vor 50 Millionen Jahren beim Ururururahn unseres Haushuhns, beim Archeopterix. Er ist der Vater aller Vögel, der Merkmale von Sauriern bzw.  Reptilien und Vögeln vereint. Dieser Hintergrund klärt übrigens auch die Frage, wer zuerst da war: das Huhn oder das Ei. Es war sicher das Ei, denn hartschalige Eier wurden schon von den ersten Dinosauriern gelegt, die das Land erobert hatten.


Rassen

Huhn ist nicht gleich Huhn


Ein paar tausend Jahre Hühnerhaltungsgeschichte
ließ rund 150 verschiedene Hühnerrassen entstehen. Sie unterscheiden sich durch ihre Größe und Körperform, durch Farb- und Befiederungstypen und durch unterschiedliche Ausprägungen des Kamms und des Kehllappens.

 

Manche Hühner werden gezüchtet, weil sie so hübsch anzusehen sind, die meisten aber natürlich, weil sie besonders gerne Eier legen.

 

Mit viel Freude kultivieren wir auch alte Rassen wie Babette, die uns wichtig sind, um die Artenvielfalt zu erhalten.

 


Vom Ei zum Huhn

Wie aus einem Ei ein Huhn wird


Hennen legen regelmäßig Eier,
aber nur wenn das Huhn vorher befruchtet wird, kann aus dem Ei auch ein Kücken schlüpfen. Für die Befruchtung ist natürlich der Hahn zuständig – er schart 10 bis 20 Hühner um sich. Vom gelegten Ei bis zum geschlüpften Kücken vergehen rund 21 Tage. Nach 21 Wochen ist das Kücken erwachsen und legt, wenn es eine Henne ist, selbst wieder Eier.

 

Die Entwicklung des Embryos beginnt nicht mit dem Legen des Eis, sondern erst mit der Bebrütung. Denn die Hennen brüten nicht jedes Ei extra aus, sondern sie warten ein paar Tage, bis das Nest voll ist. Dafür braucht es 10 bis 12 Eier und die Kücken des Geleges schlüpfen dann alle gleichzeitig, obwohl die Eier an unterschiedlichen Tagen gelegt wurden.