Toni's Freilandeier nun in CO2 neutraler Eierverpackung

Ende der Einstallungsverordnung für Freilandhühner!

„Toni’s Freilandeier“ ist Superbrand Austria 2015-16

Neues von
glücklichen Hühnern


Soja aus Europa - nachhaltig, klimaschonend und Gentechnik-frei

Europäisches Legehennenfutter fördert die regionale Wertschöpfung, schont die Umwelt, verringert den CO2 Ausstoß und schützt den Regenwald


Im Bestreben, die nachhaltige Produktion konsequent auszubauen, wurden bei Toni’s
Frei­landeier in enger Abstimmung mit Umweltorganisationen gezielt weitere, verbesser­ungs­­würdige Hotspots in der Legehennenhaltung gesucht. Die dabei identi­fi­zierten Nach­haltig­­keits­potenziale werden nun systematisch aufgegriffen; maßgeschneiderte neue Lösungen werden entwickelt. Im Vordergrund steht derzeit die Fütterung – speziell beim Bestandteil Soja, als wichtige Eiweißquelle für Geflügel. In diesem Bereich geht Toni’s Freilandeier als Branchen-Pionier neue und innovative Wege: Statt wie bisher (kontrolliert Gentechnik-freie) Soja aus Brasilien zu beziehen, und damit das Risiko von Regenwald-Rodung in den Anbaugebieten sowie Ungewissheit über soziale Fragen bei Anbau und Ernte in Kauf zu nehmen, setzt Toni’s Freilandeier nun primär auf Gentechnik-freie Soja aus europäischem Anbau, sowie auf Alternativen zur Soja als Eiweißquelle.
 
„Mit Soja aus europäischem sowie zum Teil sogar aus österreichischem Anbau verringern wir die CO2-Belastung in der Produktion von Freilandeiern, schonen die Umwelt und setzen einen wichtigen Impuls für die verstärkte regionale Wert­schöpfung. Wir sehen es als wichtige Herausforderung für die Zukunft, den Anbau von Soja und anderen Eiweißträgern in Österreich und Europa zu unterstützen und damit die Abhäng­igkeit von außereuropäischen Märkten zu reduzieren. Unsere Legehennen sprechen auf die Umstellung hervorragend an“, erklärt Toni Hubmann seine Initiative in Richtung Soja aus Europa.
 
Wie immer steht für Toni Hubmann dabei der ganzheitliche Ansatz im Vordergrund, mit einer Einbindung aller Partner entlang der Wertschöpfungskette ebenso wie wichtiger Stakeholder. „Bei einem so aufwendigen und neuartigen Projekt ist es wichtig, dass viele mitdenken und ihre eigenen Erfahrungen einbringen, damit ein positives Ergebnis für alle erreicht werden kann“, zieht Toni Hubmann Bilanz unter die enge Zusammenarbeit mit der Umweltorga­ni­sa­tion GLOBAL 2000, mit Futtermittelfirmen, dem Verein Donau Soja und den Partnern aus dem Lebensmittelhandel. Seine Motivation ist dabei klar: „Für uns ist es das oberste Ziel, unseren Tieren hochwertiges, gesundes und nachhaltig hergestelltes Futter zur Verfügung zu stellen, um in der Folge unseren Konsumenten ebensolche Lebensmittel anbieten zu können. Die regionale Wertschöpfung spielt dabei eine ebenso bedeutende Rolle wie der bedingungslose Verzicht auf Gentechnik, die nachhaltige Produktion, die artgerechte Tierhaltung und die Top-Qualität.“
 
Erste Erfahrungen mit der Verfütterung der europäischen Soja bringt Franz Pazek, Partner­betrieb bei Toni’s Freilandeier, Legehennenhalter und Obmann des Vereins zur Förderung der Produktion und Vermarktung von Freilandeiern, ein. Die getoasteten Sojabohnen aus Europa werden von Legehennen sehr gut als Bestandteil ihres Futters angenommen. Dieses beziehen die Betriebe zum Beispiel fertig von der Ölmühle aus Güssing, oder italienischen Ölmühlen, die europäische Soja verarbeiten. Aber auch der eigene Soja-Anbau, in der Fruchtfolge am eigenen Betrieb, entwickelt sich sehr positiv: „Wir benötigen Soja als wichtige Eiweißquelle für unser Hühnerfutter. Ich habe jetzt erstmals Soja im Eigenanbau gesät; dies hilft mir sehr, meine hohen Qualitätsansprüche an mein Futtermittel zu erfüllen.“
 
Vielfältige Alternativen in der Eiweißversorgung
Bei manchen Partnerbetrieben von Toni’s Freilandeier werden aktuell neue Wege in der Eiweißversorgung der Legehennen eingeschlagen. So kombiniert zum Beispiel einer der Betriebe die getoasteten europäischen Sojabohnen mit Sonnenblumenschrot. Ein weiterer testet den Einsatz von ActiProt, einem Eiweißfuttermittel der Agrana, das bei der Herstellung von Bioethanol entsteht und Soja zu einem gewissen Teil ersetzten kann.
„Wir beobachten die Versuche dieser Eiweißfuttermittel mit großer Intensität und hoffen, dadurch unseren Produzenten eine breite Palette neuer und innovativer Möglichkeiten für die Fütterung zu erschließen“, erklärt Christian Winter, Qualitätsmanager bei Toni´s Freilandeier.
 
Soja aus Europa – zentrales Thema für den Lebensmittelhandel
REWE International AG ist ein langjähriger Vorreiter im Kampf für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Gerade beim Tierfuttermittel Soja zeigt sich ein bedauernswerter internationaler Trend: Bereits 80% der global gehandelten Ware ist gentechnisch modifiziert. Mit der Umstellung der gesamten Tierfütterung bei Legehennen auf Gentechnik-freie, zertifizierte Soja aus dem Donauraum will das Unternehmen ein Zeichen für mehr Lebensmittelqualität und mehr Nachhaltigkeit setzen. Umgestellt werden sämtliche Eier der Handelsketten BILLA, MERKUR und PENNY. Das entspricht einer Jahresmenge von 200 Millionen Eiern und 7 Mio. Kilogramm europäischer Soja. Mit dem Abschluss des Donau Soja-Jahreskontrakts bereits jetzt vor der Ernte schafft  REWE International AG auch Sicherheit für die Produzenten von europäischer Soja.“ unterstreicht Alfred Propst (Direktor Zentraleinkauf Frische, REWE International AG) die Bestrebungen.
 
Ökologisch nachhaltig sind auch all jene REWE-Produkte, die mit dem Pro Planet Label ausgezeichnet sind, wie eine Spezial-Edition von Toni´s Freilandeier für BILLA, MERKUR und PENNY. Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 ist hierbei mit fachlichen Know-How für die Bewertung bzw. Berechnung der Ökobilanz der Produkte zuständig: „Wir betrachten den gesamten Lebenszyklus eines Produktes, bis es beim Handel im Regal landet. Die Faktoren, die hier rund um das Themenfeld „Nachhaltigkeit“ kreisen, sind sehr viele und in ihrer Komplexität sehr verstickt. Bei GLOBAL 2000 haben wir ein Indikatorenset entwickelt, das die wichtigsten Schritte in Richtung Nachhaltigkeit messbar macht. So sind wir in der Lage, Schwachstellen in der Produktion aufzuzeigen – und gemeinsam mit den ProduzentInnen diese Problemlagen zu entschärfen“, sagt Kewin Comploi, Mitarbeiter des Nachhaltigkeitsprogrammes von GLOBAL 2000.
 
Donau Soja als Chance und Zukunftsperspektive für Europa
Matthias Krön, Obmann des 2012 gegründeten Vereins Donau Soja, erläutert die für Donau Soja in Frage kommenden Anbaugebiete: diese erstrecken sich von der Schweiz bis Rumänien und in die Ukraine. „Wir sehen es als unseren Auftrag, die Versorgung mit euro­päi­scher Soja voranzutreiben und gleichzeitig beste Qualität, Gentechnik-Freiheit und ver­stärkte regionale Wertschöpfung und damit eine unabhängige europäische Eiweißversorgung sicherzustellen. Dafür brauchen wir einen gemeinsamen Qualitätsstandard, der unabhängig kontrolliert und zertifiziert ist. Donau Soja leistet genau das. Damit können wir dem Konsumenten die Sicherheit geben, dass er ein echtes Gentechnik-freies, regionales und nachhaltiges Lebensmittel kauft.“
 
AktivistInnen von GLOBAL 2000 enthüllten im Zuge der Pressekonferenz am Dach des Verpackungslagers von Toni Hubmann ein weithin sichtbares Transparent mit der Aufschrift: „Weiter so, Toni! Nur noch Soja aus der EU und Gentechnik-frei!“. „Es freut mich natürlich sehr, dass meine Bestrebungen in Bezug auf nachhaltige Produktion und europäische Soja von einer bekanntermaßen kritischen Stimme wie der von GLOBAL 2000 gut geheißen werden. Dies ist eine wertvolle Anerkennung unserer Arbeit“, zeigt sich Toni Hubmann erfreut.
 
Angesichts der großen Zahl an wichtigen Stakeholdern, die zur Diskussion über regionale, Gentechnik-freie und klimaschonende produzierte europäische Soja in die Glein bei Knittelfeld kamen, fasst Toni Hubmann positiv gestimmt zusammen: „Mit gegenseitiger Unterstützung und dem Willen neue Wege einschlagen zu wollen, sind Veränderungen auch in großem Ausmaß möglich!“
 
Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Toni Hubmann (Geschäftsführer)
Angelika Egger
Tel: 03512-85725-0
E-mail: toni.hubmann@tonis.at & angelika.egger@tonis.at