Toni's Freilandeier nun in CO2 neutraler Eierverpackung

Ende der Einstallungsverordnung für Freilandhühner!

„Toni’s Freilandeier“ ist Superbrand Austria 2015-16

Neues von
glücklichen Hühnern


Toni’s Freiheit

„Nach dem Aufwachen von der Sitzstange flattern, ein paar knackige Körner suchen, ein bissl herumscharren, ein Ei legen, schauen, was der Hahn so treibt...“ Diese Freiheiten und noch ganz viele andere Geschichten rundherum finden Sie in Toni´s neuem Magazin „Freiheit“....

Einmal hat ein Huhn erzählt, dass es durch den Wald, am Teich vorbei, über die Felder, auf den Berg hinauf und wieder zurück gewandert sei. Ganz alleine.

 

Natürlich hat das Huhn damals gelogen, aber rein theoretisch wäre das durchaus möglich gewesen. Bei uns kann jedes Huhn tun und lassen, was es will.

 

Will man über ein so großes Thema wie die Freiheit ein paar Worte verlieren, begibt man sich unweigerlich auf gefährliches Terrain. Wenn man bedenkt, wie oft alleine in Protestliedern die Freiheit bereits beschworen und angebetet wurde. „Freedom’s just another word for nothing left to lose“, trällerten schon Millionen von Menschen fröhlich vor sich hin, ohne auch nur eine Minute darüber nachzudenken, was sie denn da eigentlich singen. Länder, Wolkenkratzer, Raumschiffe und sogar Putzmittel wurden schon nach der Freiheit benannt. So viele Metaphern wurden bis aufs Äußerste ausgereizt. Allen voran musste die (Taube) immer wieder als Symbol herhalten. Genauso der (Adler). Und auf Grund eines literarischen Bestsellers kam sogar die Möwe zu diesen Ehren. (Mittlerweile bietet sich mit unseren Hühnern ja schon der nächste Vogel als Freiheitssymbol an.) Übrig geblieben ist trotz der starken Bilder aber das leise Gefühl, dass der Begriff der Freiheit über die Jahrzehnte zu einer hohlen Phrase verkommen ist. Jeder hat seinen eigenen, ganz persönlichen Zugang zu diesem Wort. Böse Zungen behaupten sogar, der Begriff Freiheit sei zu einem „Kaugummibegriff“ verkommen: „An jedem Schlagbaum versteht man etwas anderes darunter.“ Und so falsch ist das gar nicht. Um nun aber die Freiheit, wie wir sie verstehen, besser zu beleuchten, lohnt es sich, ein wenig wissenschaftlich zu werden. Betrachten wir das Wort einmal etymologisch, also nach seiner Herkunft:

 

Im Indogermanischen bedeutete das Wort „prai“ soviel wie schützen, schonen, aber auch lieben. Aus der Grundbedeutung dieser indogermanischen Wurzel haben die Germanen schließlich den Begriff „frey“ entwickelt: er stand für jene Personen, die man liebt und daher schützt.
Das sind meist die eigenen Sippen- und Stammesgenossen, weshalb sich daraus auch das Wort „Freunde“ ableitete. Freiheit hat im ursächlichsten Sinn also etwas mit Respekt, Wertschätzung und Gemeinschaft zu tun. Und genau darum geht es uns.
Freilandhaltung ist nicht nur eine schlaue Art, gesunde Lebensmittel zu produzieren, sondern viel mehr: Es ist ein Gesellschaftsanspruch. Der Hühnerbauer wird nicht nur als Lieferant, sondern als Partner gesehen. Ebenso das Huhn. Es geht nicht um Untertänigkeit, sondern um das Eingehen auf die Bedürfnisse des anderen. Und da sich Hühner ganz schlecht selbst artikulieren können, greift man hier auf das Fachwissen von Experten zurück. Tausende und Abertausende von Seiten wurden über das natürliche Verhalten von Hühnern bereits verfasst – in Glein hat man sie fast alle gelesen. Schließlich soll ein Huhn in der Freilandhaltung tun dürfen, was es auch in freier Wildbahn tun würde. Und sei es auch nur eine so scheinbar nebensächliche Angewohnheit wie das Drehen des frisch gelegten Eies – eine instinktive Handlung, die dem Kücken ein gutes Wachstum bescheren soll. Für ein Huhn eine Selbstverständlichkeit, die ihm aber erst einmal gewährt werden muss. Und da ein Vogel von sich aus ja nichts verlangen kann, bestehen deshalb wir auf alle diese Dinge. Und zwar im Namen des Huhnes.

 

Wer mehr über Toni's Freiheit erfahren möchte, kann sich das Magazin hier als PDF-Download kostenlos herunterladen.