Toni's Freilandeier nun in CO2 neutraler Eierverpackung

Ende der Einstallungsverordnung für Freilandhühner!

„Toni’s Freilandeier“ ist Superbrand Austria 2015-16

Neues von
glücklichen Hühnern


Ende der Einstallungsverordnung für Freilandhühner!

Freilandhennen haben wieder Zugang zum Auslauf - alles nimmt seinen gewohnten Gang.

 

Mit den Morgenstunden des 25. März 2017 endet die sogenannte „Aufstallungspflicht“ für Freilandgeflügel in Österreich. Seit 10. Jänner 2017 wurde als Sicherheitsmaßnahme in Bezug auf die vorherrschende Aviäre Influenza (Vogelgrippe) die bundesweite Aufstallungspflicht ausgesprochen. Seit diesem Zeitpunkt war der Bewegungsfreiraum der Hühner auf den Stall und den Wintergarten (Überdachter und eingezäunter Außenklimabereich) eingeschränkt. Mit Hilfe dieses Wintergartens war es den Legehennen möglich, ihren arteigenen Verhaltensweisen auch ohne Auslauf großteils nachkommen zu können. Toni’s setzte auch hier Schwerpunkte um den Tieren zusätzliche Beschäftigung zu ermöglichen, wie Sandkisten zur Gefiederpflege oder Körnereinstreu für den Scharr und Suchtrieb der Hennen.

 

„Diese Zeit hat auch die bäuerlichen Betriebe sehr gefordert. Zum einen war nicht klar bis wann die Aufstallungspflicht aufgehoben werden kann, was zu Verunsicherung und Existenzängsten führte. Zum anderen waren die Betriebe in Bezug auf das Herdenmanagement gefragt. Sie mussten noch sensibler und sehr rasch auf Auffälligkeiten, vor allem im Verhalten der Tiere reagieren.“, so Franz Pazek, der Obmann vom Verein zur Förderung der Produktion und Vermarktung von Freilandeiern. Auch er zeigt sich erleichtert: „Wir sind jetzt froh, dass wir unseren Tieren wieder den Auslauf bieten können, den sie so sehr genießen.“

 

Die bis jetzt gesetzten Maßnahmen zum Schutz der Tiere, der Bauern und der Bevölkerung durch die Maßnahme der Stallpflicht war wichtig, darüber hinaus mussten ebenso die Biosicherheitsmaßnahmen berücksichtig werden. „Wenn man bedenkt, dass die meisten HPAI (Hochpatogene Aviäre Influenza) Fälle in Deutschland in Stallhaltungen aufgetreten sind, müssen Aspekte ins Auge gefasst werden, welche den Eintrag in die Betriebe einschränkt. Dazu zählen präventive Biosicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Einträgen durch Futter, Trinkwasser, Einstreu, Gerätschaften, Schuhwerk, Schutzkleidung und Fahrzeugen. Zu den Hygienemaßnahmen zählen: Das Tragen von Schutzkleidung, Stallschuhen, hygienische Reinigung der Hände, Verwendung von Desinfektionsmatten zur Stallschuhdesinfektion sowie die Einschränkungen des Zutritts von betriebsfremden Personen.“, erklärt Dr. Heinz Strahl, Geflügelfachtierarzt den Zusammenhang der verschiedenen Einflussfaktoren.

„Viele dieser Biosicherheitsmaßnahmen bleiben auch nach Aufhebung der Stallpflicht aufrecht, da ein gewisses Risiko der Übertragung des Virus von Wildvögeln auf Hausgeflügelbestände weiter bestehen bleibt.“, so Michael Wurzer, Geschäftsführer der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG) über das weitere Vorgehen.

 

Das Vertrauen und Verständnis der Konsumenten für die getroffenen Sicherheitsmaßnamen und in die heimischen Qualitätsprodukte überwogen in diesem Fall. Dies ist zum Teil auf die transparente Kommunikation und die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zurückzuführen. „Es ist schön zu sehen, dass die Konsumenten uns darin vertrauen, dass unsere Produkte auch in schwierigen Zeiten wie diesen sicher und qualitativ hochwertig sind.“, so DI Christian Winter, Qualitätsmanager der Toni’s Handels GmbH.

 

Was jedenfalls hervorgehoben werden kann, ist die gute Zusammenarbeit der involvierten Behörden und öffentlichen Stellen. Diese Kooperation ermöglichte eine für die Praxis umsetzbare Handhabung und gleichzeitig hohe Sicherheit für Mensch und Tier.

 

Für die Zukunft fordert Toni’s jedenfalls aus den Erfahrungen der guten Zusammenarbeit zu lernen. Es muss zukünftig jedenfalls noch enger kooperiert werden und die direkt Betroffenen in der Branche, wie Packstellen und Geflügelbauern, noch stärker eingebunden werden. Auf diese Weise werden Verunsicherungen vermieden und Entwicklungsprozesse vorangetrieben – dies alles mit dem Ziel die höchstmögliche Sicherheit in der Freilandhaltung gewährleisten zu können.

 

Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Toni's Handels GmbH

DI Christian Winter (Qualitätsmanager)

Tel: 0664 8408506

E-mail: christian.winter@tonis.at